Mirica Toma lebt in Zaklopaca/Serbien. Sie ist pensionierte Deutschlehrerin und kümmert sich um ausgesetzte und verletzte Tiere. Alles, was sie besitzt, teilt sie mit ihren derzeit ca. 100 Hunden und ca. 90 Katzen.

Jeder Tag ist ein Überlebenskampf. Hunde- oder Katzenfutter gibt es nur selten. Täglich muss etwas zum Fressen besorgt werden, meist ist es altes Brot für die Hunde, und die Katzen erhalten gekochten Reis mit Fleischabfällen, wenn das Geld für Fleischabfälle reicht.

Mirica stößt mittlerweile zu oft an ihre Grenzen, sie hat keine Hilfskräfte, die sie etwas unterstützen könnten, so versorgt sie die Tiere, so gut sie kann.

Die finanzielle Hilfe von der Stadt wurde mitten während eines eisigkalten Winters eingestellt, so dass sie mit ihren fast 200 Tiere auf sich selbst gestellt ist.

 

Anbei ein kleines Video von Mirica, worin Sie ihr Leben und die Situation der Tiere beschreibt:

Wie alles begann und wie die Situation heute ist, erzählt uns Mirica hier:

 

 

Mein Name ist Mirica Toma, bin 62 Jahre alt und  meine Heimat ist Serbien.

Ich bin Deutschlehrerin im Ruhestand.

Ich  lebte mit 6 Hunden und einigen Katzen zusammen.

Auf dem Weg zu meiner Schule begegnete ich jeden Tag hilflosen 

Tieren. Verletzte Tiere die am Strassenrand lagen, winzige Welpen ohne 

Mutter, alte kranke Hunde und viele kleine Kätzchen die orientierungslos 

herum irrten.

Dieses Elend konnte ich mir einfach nicht mitanschauen,
und kann es heute auch nicht.

Ich musste ihnen einfach helfen, dass sagte mir mein Herz.

Ich nahm einige der ärmsten Tiere auf und langsam wurden es immer mehr.

Wie sollte ich daran vorbei fahren ohne anzuhalten und zu helfen, wenn 

ein verletztes Tier auf der Strasse lag ??

Ich konnte es einfach nicht...

Mittlerweile sind es ca. 100 Hunde und 90 Katzen die bei mir leben.

Ich habe keine Hilfe und kümmere mich ganz alleine um meine Schützlinge.

Im Jahre 2011 gründete ich meinen Verein " Pro Anima " 

Ich bekam von der Stadt Unterstützung in Form von Futter.

Doch gerade bevor der Winter 2012 anbrach, wurde mir die Hilfe gestrichen.

Dass hiess für mich die Tiere wieder alleine zu versorgen, und das von meiner

kleiner Rente das hinten und vorne nicht reicht.

Denn nicht nur Futter muss beschafft werden, sondern auch die hohen

Tierarztkosten müssen bezahlt werden.

Ich habe meine Tiere mit alten Brot, und Resten aus der Bäckerei gefüttert,

hab Mais und Weizen für sie gekocht,den Hundeutter  oder Katzenfutter gab es keines.

Es gibt 1x am Tag was zu fressen.

Ich kämpfe ums nackte überleben für meine Schützlinge.

 

Auch wünsche ich mir Hilfe, aber kein Mensch möchte mir helfen meine Tiere zu

versorgen. Ich bin nicht mehr die jüngste und schaffe es alleine einfach nicht mehr.

Ich möchte meinen Tierbestand auch reduzieren, denn weniger Tiere bedeutet 

weniger Arbeit. Und darum hoffe ich das sich ein wirklich seriöser Verein meldet

der mir hilft meine Schützlinge in gute Hände und liebevollen Familien zu vermitteln.

Ich möchte meine Tiere glücklich machen, sie haben ihr Leben lang viele Entbehrungen

machen müssen und haben endlich auch etwas Glück verdient.

Bitte helfen Sie uns, Ihre Mirica Toma

Ihr Ziel

 

 

"In Sachen Tierschutz herrscht in Serbien hoher Handlungsbedarf.


Mein Ziel ist es tätig zu werden, wenn es darum geht, Leid von einem Tier zu nehmen und die Tierrechte zu vertreten.


Es ist mir ein großes Anliegen, den Tierschutzgedanken weiter zu verbreiten, Aktionen zum Thema Umgang mit Tieren in Angriff zu nehmen, um das Interesse am Tierschutz zu fördern..

Ich möchte bei jung und alt das Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Tieren sensibilisieren und das Verständnis für die Tiere als Mitgeschöpfe fördern.

Jedes Tier hat eine Seele, Anima.


Meine Zukunft ist; Leidenswege vieler Tiere ein Ende zu bereiten und ein Ort zu schaffen, der ein Ort der Zuflucht für misshandelte, alte und nicht mehr gewollte Tiere ist.

" Gemeinsam lässt sich großes Bewegen und ich  hoffe auch auf Ihre Unterstützung bei Pro Anima. "

 

Alle Träume

können wahr werden
wenn wir den Mut haben

ihnen zu folgen...

Wir suchen alle ein Zuhause...

Leka
Belo
Reuben
Ceca
Camillo
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Notfellnasen